Alles über die Geschichte des Kartenspiels Baccara

Bei Baccarat oder auch Baccara handelt es sich um ein Kartenspiel, dass einst mithilfe von Tarotkarten gespielt wurde. Erst später wurden aus diesen Tarotkarten dann die Spielkarten, welche wir heute alle aus dem Casino kennen.

Zwar waren gläubige Menschen zu früherer Zeit davon überzeugt, dass es sich bei Karten um ein Machwerk des Teufels handelt und dass, obwohl die ersten Spielkarten von Johannes Gutenberg gedruckt wurden, dem Mann de,r den Buchdruck erfand und die erste Bibel druckte.

Der Erfinder des Baccara war dagegen im 15. Jahrhundert ein Italiener namens Felix Falguiere oder Falguierein, von dem es heißt, es habe das Spiel auf Grundlage des alten etruskischen Rituals der neun Götter erschaffen.

Der Name Baccara selbst kommt aus dem italienischen und bedeutet übersetzt so viel wie Null, dies könnte davon kommen, dass beim Baccara sämtliche 10er und Bildkarten mit Null gezählt werden.

Das Spiel verbreitete sich recht schnell von Italien nach Frankreich, wo das Kartenspiel im 15. Jahrhundert regelmäßig von den Adligen gespielt wurde, die das Spiel als „Banque“ bezeichneten. Mit der Zeit änderte sich der Name des Spiels im Französischen zu „Chemin de Fer“, was man im deutschen mit Eisenbahn übersetzen kann.

Während allerding im 19. Jahrhundert Glücksspiele wie Baccara in Frankreich, bis 1907, verboten waren, verbreitete sich das Spiel unter den noblen Lords der englischen Gesellschaft und selbst Königin Victoria war dafür bekannt, Baccara oder Shemmy, wie das Spiel damals genannt wurde, zu spielen.

Im 20. Jahrhundert kam das Spiel dann auch nach Nord- und Südamerika und trug auf Kuba beispielsweise den Namen „Punto Banco“. Eine der größten Veränderungen des Spiels war in dieser Zeit die, dass Spieler fortan nicht mehr gegeneinander sondern gegen die Bank antraten.

Noch heute wird das Spiel vor allem in Casinos und Spielbanken sowie in den vielen Online-Casinos im Internet, angeboten, wo sich die Spieler jederzeit an Baccara erfreuen können.